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Marianne Goldbach

Druckgrafik u. Papierobjekte


3.7. - 1.8.2026


Die seit mehr als 30 Jahren als Künstlerin aktive Marianne Goldbach verfügt über eine reiche Ausstellungserfahrung. Sie präsentiert im franz* neuere Werke aus ihrem Druck- und Papieratelier in unterschiedlichen Techniken und Gestaltungen. Ihre Druckgrafik zeichnet sich durch Virtuosität und Originalität aus. Sie hat eine ganz eigene Drucktechnik entwickelt, in der sie die Aquatinta-Technik oder die Kaltnadelradierung mit dem Prägedruck (Schablonendruck) kombiniert. Die Prägestrukturen verleihen ihren Arbeiten eine feinteilige, dreidimensional wirkende Oberfläche. Ihre Papierobjekte bestechen durch eine lebendige, reliefartige Oberfächenstruktur in unterschiedlicher Farbgebung. Je nach Blickwinkel verändert sich das Erscheinungsbild. Die Idee für die Papierobjekte ergab sich aus ihrer druckgrafischen Arbeit, als sie mit Kreisen experimentierte. 


https://www.marianne-goldbach.de/

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Bildhauerkurs


mit Heidi Steinwede

Samstag/Sonntag, 11./12.7.2026    10 - 16 h/10- 14 h

im Bürgerpark Maria Lindenhof


Acht begeisterte Teilnehmerinnen bearbeiteten unter Anleitung von Heidi Steinwede Baumberger Sandstein  und ließen daraus Skulpturen entstehen.

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Julia Weißflog    Sich sehen

5. - 27.6.2026


Jeder Mensch sammelt. 
Ob bewusst oder unbewusst eingesteckt oder aus bloßer Notwendigkeit gekauft, jeder Gegenstand hat das Potential Erinnerungsstück zu werden.
Es ist die Bedeutung, die wir einem Ding zuschreiben, sobald wir eine Erinnerung damit verknüpfen, die das Erinnerungsstück formt. Es sind hoch persönliche Gegenstände, die teilweise allein durch den Erinnerungswert ihre Kostbarkeit erhalten. Diese Kostbarkeiten können offenkundig Erinnerungen beherbergen oder scheinbar unwichtig sein, denn erst die von uns erzählte Geschichte, zeigt auch dem/der Außenstehenden wie viel Bedeutung in jenem Gegenstand liegt. Die Verborgenheit im offen Sichtbaren hat etwas Geheimes und Intimes und doch auch etwas Kommunikatives, denn häufig verwahren wir Erinnerungsstücke nicht nur in Schubladen, Fotoalben oder Schränken, sondern sichtbar in Setzkästen, auf Fensterbänken und Vitrinen. Dadurch wird die Möglichkeit eines Austauschs von Geschichten geschaffen.
In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit meinen eigenen Erinnerungsstücken sowie Erinnerungen und nutze das Blatt als Setzkasten. Ich kehre einen inneren und intimen Prozess nach außen und forsche auf dem Papier. Unter Verwendung von Linol- und Holzschnitten sowie Materialdrucken schaffe ich Räume der Reminiszenz, die durch ihre facettenhaften, monochromen Überlagerungen das Erinnern selbst imitieren. 

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Wenn ich liebe, sehe ich Sterne


mit Bernd Brüninghoff und Bernd Saalfeld

   

Samstag, 13.6.2025   18 h


Wenn ich liebe, sehe ich Sterne -

Wir präsentieren galante Literatur aus Vergangenheit und Gegenwart zum immer wieder neu bewegenden Thema.

Dazu stellen wir eine Auswahl besonderer Roséweine aus fünf verschiedenen Ländern Europas vor.

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Jaimun Kim

Erinnerung an die Natur


1. - 30.5.2026

 

Meine Raku-Arbeiten deuten zwar auf eine erzählerische Linie hin, doch jedes Werk existiert in einer eigenständigen Form. Auf Tonplatten zeichne ich Formen und Erinnerungen, die aus Naturbeobachtungen hervorgehen, in einer leichten, skizzenhaften Weise. Dabei treten pflanzliche und organische Formen, Landschaftsstrukturen und menschliche Figuren hervor. Es handelt sich jedoch nicht um eine realistische Darstellung der Natur, sondern um die Wiedergabe von Eindrücken und Erinnerungen, die aus der Naturerfahrung entstehen. Diese Bilder erscheinen frei als Linien oder Flächen auf den Tonplatten, wobei durch Variationen der Glasurkonzentration und die Steuerung der Pinselbewegung feine Farbunterschiede entstehen.

Meine künstlerische Perspektive beschränkt sich nicht auf eine bloße Faszination für die grundlegenden Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer. Ich gehe sorgfältig mit diesen Elementen im Schaffensprozess um und integriere meine Erfahrungen mit natürlichen Phänomenen in meine Werke. Durch meine Skulpturen und Malereien möchte ich den Betrachtern ermöglichen, die von mir erlebten Momente und Empfindungen der Natur mitzuerfahren.

http://jaimun-kim.com/index.php/de/

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Anastasiya Nesterova

Paradies & Wirklichkeit


Ölmalerei, Holzschnitte


3. - 25.4.2026


Anastasiya Nesterova präsentierte in dieser Ausstellung überwiegend ihre Farbholzschnitte, daneben auch ausgewählte Ölgemälde in kleineren Formaten.

Die Motive der ausgewählten Werke stammen alle aus ihrer eigenen Anschauung, sei es von ihren Reisen an die Nord- und Ostsee, an die Irische See oder von ihren Eindrücken aus ihrer heutigen Heimat Münster.

Aufmerksame Beobachter*innen werden die Ansichten des Kanals in Münster erkennen, während die Darstellungen von Stränden nicht ohne Weiteres direkt verortet werden können.

Die mit Kiefern bewachsenen Dünen bieten Assoziationen zu Ahrenshoop oder zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft an. Die Strandlandschaften lassen nur vermuten, wo sie verortetet werden könnten, selbst wenn sie Seezeichen, Strandkörbe, Strandaufsichten, Leuchttürme zeigen. Felsbrocken im Meer stammen von Motiven aus Wales und Schottland, könnten jedoch genauso gut an anderen Küsten gefunden worden sein.

Nirgendwo sind Menschen zu sehen, allenfalls ihre Spuren als Wege, Bauwerke oder Wegmarken im Watt verweisen auf menschliche Einflüsse.

Was ist Paradies? Was ist Wirklichkeit?

www.anastasiya-nesterova.de

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Holz- und Linolschnittkurs


mit Anastasiya Nesterova

http://www.anastasiya-nesterova.de/


8. - 10.4.2026


In diesem Seminar wurden die faszinierenden Grundlagen von Holz- und Linolschnitt vermittelt. Die Teilnehmer*innen lernten die kreative Welt der Hochdruckverfahren mit klassischen Formen wie Holzschnitt und Linolschnitt kennen, wo traditionelle Techniken und innovative Ideen auf spielerische Weise verschmelzen.

Die vielfältigen Varianten dieser Drucktechniken laden förmlich zu künstlerischen Experimenten ein. Die skizzierten Ideen wurden in Holz umgesetzt und Schritt für Schritt mithilfe unserer Druckpresse oder manuell auf das Papier übertragen. 

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Karin Templin-Glees

Der ewige Wandel


Malerei - Grafik - Installation


6. - 28.3.2026


Die Arbeiten von Karin Templin-Glees basieren auf der Linie, Liniensystemen und Linienrhythmen. Ihre Werke entstehen in einem offenen nicht planbaren Prozess, in dem der Zufall seine Funktion haben darf, indem es aber auch - das ist kein Widerspruch - eine von der Künstlerin bewusst gesetzte Komposition gibt. Was mit einem theoretischen Begriff wie Transformation der Linie gemeint sein kann, zeigen die in vielfältiger Weise entstandenen Arbeiten, wie: Neues durch Wiederholung, De- und Neukonstruktion, Linien im Raum, Kontraste. Farb- und Formkontraste münden nicht in Gegensätzen, sondern weisen vielmehr hin auf die Wechselwirkungen zwischen Verbindungen und Unterbrechungen, zwischen Masse und Durchlässigkeit, zwischen Stärke und Fragilität. Auf diese Weise können die Arbeiten von Karin Templin-Glees sowohl Dynamik, Spannung und Energie vermitteln als auch Ruhe, Weite und Perspektive.


Dr. Hermann Ühlein, Kunsthistoriker, Mettmann

www.artemplin-glees.de

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Elizabeth Weckes

Heroes and Villains


Malerei


6. - 28.2.2026


In Elizabeth Weckes farbintensiver Malerei treffen Naturbeobachtung und Inszenierung aufeinander. Vögel und Insekten werden zu Akteuren in vielschichtigen Räumen – zwischen Anmut und Angriff, Leichtigkeit und List. So werden Stare zu Formationen im Sturzflug, Elstern zu Sammlerinnen fremder Schätze – Helden und Schurken zugleich.

Schicht um Schicht entwickelt Weckes ihre Bilder, bis aus der anfänglich naturalistischen Szene eine vieldeutige Komposition entsteht. Kontraste von Licht und Schatten, Nähe und Ferne, Natur und Architektur erzeugen Spannung und Energie.

In diesem Wechselspiel von Ordnung und Chaos, von „Heroes and Villains“, thematisiert Weckes nicht nur das Verhalten der Tiere, sondern auch menschliche Energie, Triebkraft und Widersprüchlichkeit.


www.elizabeth-weckes.de

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Gefunden! - Ein Nest entsteht

kreatives Arbeiten

mit Elizabeth Weckes

Samstag, 14.2.2026


Ein interaktiver Kunstworkshop für Jung und Alt mit Elizabeth Weckes in ihrer Ausstellung Heroes and Villains. 

In diesem kreativen Workshop im franz – Kultur-Mitte Dorsten werden die Teilnehmenden eingeladen, den individuellen Blick auf Elsternbilder zu schärfen und daraus eigene künstlerische Sammel- und Gestaltungsprozesse zu entwickeln.

Ausgehend von der Beobachtung und Interpretation von Elstern in der Kunst eröffnet der Workshop einen Raum für spielerisches Sammeln „brauchbarer Dinge“ – echte Fundstücke, Fundstücke mit Bedeutung oder visuelle Fragmente, die für die Teilnehmenden eine persönliche Relevanz haben. Diese gesammelten Objekte werden im Verlauf des Workshops in ein eigenes Nest integriert, das als räumliche, poetische und symbolische Skulptur entsteht.

Dabei wird nicht nur über Form und Material entschieden: Eigene Erwartungen, prägende Beobachtungen und bekannte oder überraschende Mythen über Elstern werden gemeinsam thematisiert und in den gestalterischen Prozess eingebracht. So entsteht ein Ensemble aus individuellen Blicken, assoziativen Bedeutungen und gemeinsamer künstlerischer Auseinandersetzung.

Der Workshop richtet sich an alle Altersstufen und lädt dazu ein, das Alltägliche mit neuen Augen zu betrachten, kulturelle Bedeutungen zu hinterfragen und die eigene Wahrnehmung künstlerisch umzusetzen – in einem offenen, kollaborativen Raum des Austauschs und der Kreativität.

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Acryl- und Aquarellmalerei


mit Slavica van der Schors


11./12.2026


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Klaus Möllers

SCHWEBENDE MODELLE


2. - 31.1.2026


Während sich die Malerei in Möllers’ Bildern sofort erschließt, haben die Inhalte für den unvorbereiteten Betrachter oft etwas Hermetisches. Diskret verweigern sie die logische Auflösung ihrer Geheimnisse, getreu dem Diktum von Max Ernst, dass ein lösbares Rätsel ein uninteressantes Rätsel sei. Aber es gibt in und hinter jedem Bild eine Geschichte. Etwas passiert, etwas ist passiert. Und was das ist, ahnt man nur, wenn man sich auf das surrealistische Spiel einlässt, das Möllers so virtuos spielt: Assoziative Verknüpfung von Disparatem erzeugt den poetischen Funken. Doch überfällt uns dieser nicht wie ein Blitzschlag, nach dem es sofort wieder dunkel ist, dunkler vielleicht sogar als zuvor, sondern eher wie ein Leuchten, das sich immer weiter steigert, je mehr und intensiver man sich mit dem bildnerischen Kosmos des Künstlers beschäftigt. Diese Malerei sickert gleichsam in uns ein, tränkt uns nachhaltig und unwiderruflich wie die Farbe die Leinwand.

Matthias Brock, Köln


http://klaus-moellers.de/